Region Schiefergebirge

Das blaue Gold, wie man den Schiefer auch nennt, wird heute in Thüringen nicht mehr abgebaut.
Mit der Schließung der letzten Schiefergrube im Jahr 2008 ist eine jahrhundertalte Bergbautraditon zu Ende gegangen.
Im Naturpark Thüringer Schiefergebirge/Obere Saale ist dadurch eine einzigartige Kulturlandschaft entstanden. Dörfer und Städte mit blauen Schieferdächern und kunstvollen Fasaden sind charakteristisch für diese Region.
Geologische Aufschlüsse, beeindruckende alte Tagebaue und berghohe mit Wald bewachsene Schieferhalden bereichern die schöne Mittelgebirgslandschaft.

Ein Schieferpfad verbindet Schaubergwerke, Technische Denkmale und Museen, die in den historischen Abbaugebieten um die Orte Probstzella-Lehesten-Ludwigsstadt-Gräfenthal entstanden.

Bei einer Wanderung erfahren Sie auf unterhaltsame Weise einiges über den Schieferbergbau, entdecken atemberaubende Aussichten in das Thüringisch-Fränkische Schiefergebirge und finden eine ganz besondere Vegetation auf den Schiefersteinen. Sie lernen einen Nationalen Geotop im Thüringer Schieferpark Lehesten kennen und damit ein Highlight des Geoparks Schieferland, der drei Naturparke verbindet.

Folgen Sie dem blauen Gold und lernen Sie eine einzigartige Landschaft kennen!

Mehr Informationen über den Schieferpfad und den Naturpark Thüringer Schiefergebirge/Obere Saale finden Sie auch auf folgenden Websites:
www.thueringer-schiefergebirge-obere-saale.de
www.rennsteigsaaleland.de
www.rennsteig.de
www.lutherweg.de
www.thueringen.tourismusnetzwerk.info
www.saale-orla-erlebnissommer.de

Den Prospekt zum Schieferpfad mit Kartenmaterial, Sehenswürdigkeiten, hilfreiche Tipps und vieles mehr erhalten Sie unter www.thueringer-schiefergebirge-obere-saale.de zum Download oder per Bestellung.

Sie erreichen den Schieferpfad vom Verkehrsknotenpunkt Saalfeld aus mit der Bahn bis Probstzella und Ludwigsstadt (Kursbuch-Strecke 840) oder auch mit dem Bus:
www-bahn.de und
www.kombus-online.eu.


Geschichtliches

Kirche in Lehesten
Lehesten wurde erstmalig 1071 erwähnt und erwarb bereits 1651 die Markt- und Stadtrechte.Der Schieferbergbau, man vermutet den Beginn bereits im 13. Jahrhundert, war die entscheidende Triebfeder zur dynamischen Entwicklung des gesamten Umlandes.

Die Kleinstadt hat heute mit den drei dazugehörigen malerischen Ortschaften Schmiedebach, Röttersdorf und Brennersgrün cirka 2000 Einwohner und gehört zum Landkreis Saalfeld-Rudolstadt.

Nächste Veranstaltung:

Samstag, 29.09.2018

Kirmes in Brennersgrün
20:00 Uhr
Ort: Rennsteighaus Brennersgrün

Kirmestanz mit der "Band Roxy".